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Dienstag, 29. November 2011, 08:55

Corona Arch

Da das Wetter immer noch recht trüb war, und man kaum Weitsicht hatte, beschlossen wir, uns den Corona Arch mal unter die Lupe zu nehmen. Über einen kleinen Anstieg in kleinen Kurven führte der Weg hinauf auf ein großes Plateau, sodann weiter querfeldein über Slickrock. Um auf die nächste Plateaustufe zu gelangen galt es noch ein paar kleinere Klettereinlagen zu absolvieren, doch spätestens jetzt hatte man bereits den ersten Blick auf den Corona Arch, der aus der Ferne noch so klein wirkte, der sich dann aber als umso monumentaler und beeindruckender entpuppte. Schließlich gehört der Corona Arch mit einer Spannweite von etwa 43 Metern und einer Höhe von etwa 35 Metern zu den größten Natursteinbögen der USA. Wir hatten auch etwas Glück und der Himmel zog sich etwas auf. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle natürlich auch der Bowtie Arch, der auch beeindruckend war, aber vermutlich wegen der relativen Nähe zum übermächtigen Corona Arch leicht in den Hintergrund gerät.

Der Sonne gelang es zunehmend, sich gegen die dunklen Wolken zu behaupten und wir bogen ab in zu den Fisher Tower´s. Wenn man die Zeit hat, sollte man den kleinen Trail durchlaufen.
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Mittwoch, 30. November 2011, 09:59

Goblin Valley


Moab war der weitest weg gelegene Punkt auf unserer Tour, nun geht es wieder nach Westen am Goblin Valley vorbei. Das Tal zeichnet sich aus durch über tausend einzigartige Felsskulpturen, die von ihrer Form her an Riesenpilze, Kobolde und Fantasiegebilde erinnern. Dieses kann uneingeschränkt zu Fuß bewandert werden. Wenngleich dadurch die Motivwahl Kopfzerbrechen bereiten kann bei der Vielzahl interessanter Perspektiven ist es doch oder gerade deswegen ein Paradies für Fotografen. Wir blieben etwa eine Stunde im Goblin Valley, ein wirklich lohnenswerter Aufenthalt. Um den besten Eindruck vom Goblin Valley zu gewinnen sollte man auf den kurzen Spaziertripp zwischen die Goblins nicht verzichten, denn so erschließt sich die Landschaft noch sehr viel eindrucksvoller als vom Aussichtspunkt oberhalb.

Da es zu unserer Übernachtung (Hanksville) nicht sehr weit war, fuhren wir noch zum Little Wild Horse Canyon. Wir folgtem dem Wash über Stock und Stein, der Canyon wurde schmäler, bis wir schließlich an eine größere Wasserpfütze gelangten. Hier machten wir kehrt, denn den schönsten Teil haben wir passiert und mehr Zeit war auch nicht.
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Mittwoch, 30. November 2011, 10:09

Capitol Reef NP

Auf einer landschaftlich zunehmend reizvoller werdenden Strecke entlang des Fremont Rivers fuhren wir durch den Capitol Reef NP. Hier wurde die Landschaft wieder grüner und wir kamen an dem Navajo Dom vorbei. Da die Füße wieder etwas vertreten werden mussten, machten wir eine kleine Tour zur Hickman Bridge. Die Brücke war ganz nett, aber nach dem Delicate Arch und dem Corona Arch, halt nicht mehr mega spektakulär. :) Weiter ging die Faht zum Bryce Canyon. Schon ganz aufgeregt war.
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Mittwoch, 30. November 2011, 10:25

Bryce Canyon

Heute erwartete uns schon zu Beginn des Tages die Sonne, die uns einen schönen Tag im Bryce Canyon versprach. Wir fuhren den Scenic Drive bis zum Ende nach " Rainbow Point". Von da aus ging es zurück und wir hielten an allen "View Points". Es war eine gute Strategie, da die meißten Touris vom Anfang anfingen und wir noch recht ungestört waren.
Vom "sunset Point" aus wagten wir uns in die Tiefe des Raumes.Es war einfach toll in die Steintürmchen einzutauchen. Unsere Wanderung führte zum Queens Garden und durch die Wall - Street wieder hinauf. Unterwegs zeigte sich ein Chipmunk noch von seiner besten Seite. Der Bryce Canyon hat am frühen Morgen seinen eigenen Reiz.
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Mittwoch, 30. November 2011, 11:11

Zion NP

So langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Auf dem Weg nach Las Vegas machten wir noch einen Besuch im Zion NP. Das Wetter war schön, doch wurden wir im Tal eines besseren belehrt, die Wolken hingen hier fest. Auch wenn man im Mai nicht in die Narrows durfte, wollten wir zumindest bis hin. Am Ende angekommen fing es schon an zu Regnen und wir nahmen den nächsten Bus zum Parkplatz. Kaum waren wir raus aus dem Talkessel, lachte uns auch die Sonne wieder an.
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Mittwoch, 30. November 2011, 11:30

Las Vegas

WELCOME Las Vegas. Wir residierten im Excalibur direkt am Las Vegas Boulevard. Nebenan befindet sich das berühmte "Now York New York" und das "Luxor", wir sind also mitten drin. Es war die Hölle los, sooo viele Menschenmassen! Nach der relativen Einsamkeit an den letzten Tagen war das ein ziehmlicher, aber schöner Schock! Natürlich musste ich auf den Eifelturm, um die ganze Sache von oben anzuschauen. Das kann ich nur empfehlen, von da hat man einen tollen Blick auf den Strip.
Natürlich wollten wir das ganze auch noch bei Nacht sehen, das Lichtermeer ist es was die Stadt ausmacht. Oft weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, alles blinkt und funkelt. Als wir am "Belagio" vorbei kommen, beginnen dort gerade die Wasserspiele zur Musik. Das muss man gesehen haben, es ist unbeschreiblich ergreifend. Bei uns spielte gerade "Viva Las Vegas", wie das passte!

Wenn man in Vegas ist sollte man sich Alt - Las Vegas Downtown nicht entgehen lassen. Top Ereignis ist hier das Freemont-Street Experience. Eine ganze Straße wurde hier überdacht und mit über eine Millionen Lampen ausgestattet. Jeden Abend laufen hier dann verschiedene Lightshows. Wow ...!!
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Mittwoch, 30. November 2011, 11:50

Valley of Fire

Da wir noch einen Tag Zeit hatten, und noch einmal rote Steine sehen wollten, machten wir einen Tagestrip ins "Valley of Fire". Kleiner Höhepunkt war der Windstone Arch, den wir eine knappe viertel Stunde lang mit GPS gesucht hatten. Kurz vor der Frustrationsphase haben wir ihn dan wirklich gefunden, und er war das suchen wert. Wir kamen vorbei an den Beehives, eine Gesteinsformation, die aussieht wie ein Bienenstock. Die ganze Gegend sieht aus wie ein Schweizer Käse. Die bekannteste Felsformation ist wohl der Elephant Rock. Es war ein grönender Abschluß unserer Reise.
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Mittwoch, 30. November 2011, 11:52

Wir fragen uns immer wieso 4 Wochen Urlaub so schnell vorbei gegangen sind. Haben wir tatsächlich so viel gesehen und erlebt?

Doch es war ein Traum.

An Hand der Fotos, aber auch durch das Schreiben an diesem Reisebericht habe und hatte ich die Möglichkeit, die wunderschönen Stationen dieses herrlichen Urlaubs immer wieder und wieder zu durchleben und mich daran zu erfreuen.

Ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen und Appetit gemacht.
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Mittwoch, 30. November 2011, 20:03

...gerne wieder! :-)

30

Samstag, 28. Januar 2012, 10:01

Sehr schöner Reisebericht, fein geschrieben, macht Spaß, es zu lesen und fantastische Fotos!
Wir waren letztes Jahr im Oktober in USA aber nur eine Busrundreise, nächstes Jahr da geht’s es noch mal hin diesmal mit dem Mietauto!!!
LG Anna

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Montag, 30. Januar 2012, 08:29

Danke Anna, ja es waren auch fantastische vier Wochen. Kann es dir nur empfehlen mit dem Mietauto, da ist man einfach freier und unabhängiger. Man kann anhalten wo man mag und die Route selbst bestimmen. Würde am liebsten gleich wieder mitkommen. 8o

Da wünsch ich dir viel Spaß bei deiner Routen Planung.

Liebe Grüsse, Kathleen
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